Die einen nennen es Stil, die anderen Geschmack. Mode ist von jeher eine Möglichkeit, sich in der Herrenmode von anderen Menschen zu unterscheiden, und das für jeden sichtbar zu machen.
Diese Tendenz ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Nicht nur Könige und Staatsoberhäupter wollten, ja mussten sich anders kleiden als das gemeine Volk, auch Menschen mit einem vergleichbaren Rang in der Gesellschaft versuchten und versuchen, durch die Auswahl der Mode eine bestimmte Botschaft an ihre Umwelt zu transportieren. Der eine gibt sich sportlich-jugendlich, der andere – trotz seines jungen Alters – nahezu staatsmännisch.
Angefangen von der Auswahl der Schuhe über Hose, Hemd und Jacke bis hin zum heute unpopulär gewordenen Hut bieten sich viele Möglichkeiten einer Differenzierung. Dazu kommen natürlich noch die mehr oder weniger sinnvollen Accessoires wie Uhren, Ringe, Ketten, etc..
Eine Grundregel gilt wohl für alle Bereiche der Herrenmode: Es muss stimmig sein, die einzelnen Elemente müssen zueinander passen. Egal, in welchem Umfeld sich der Träger nun gerade bewegt, wenn die Herrenmode nicht konsistent gewählt, kann man meist nicht mit dem Selbstbewusstsein auftreten, das man mitbringen sollte.